Lexikon - Gesamtglossar aller Bücher

\(% Mathematische Symbole and Abkürzungen \newcommand\2{\frac{1}{2}} \newcommand\4{\frac{1}{4}} \newcommand\6{\partial} \newcommand{\ft}[2]{{\textstyle\frac{#1}{#2}}} \newcommand{\vnabla}{{\boldsymbol \nabla}} \newcommand{\vnab}{\vnabla} \newcommand{\laplace}{\varDelta} \newcommand{\lap}{\laplace} \newcommand{\quabla}{\Box} \newcommand{\vLambda}{{\mtbox{\boldmath{$\Lambda$}}}} % fettes \Lambda \newcommand{\vOmega}{{\mtbox{\boldmath{$\Omega$}}}} % fettes \Omega \newcommand{\vPi}{{\mtbox{\boldmath{$\Pi$}}}} % fettes \Pi \newcommand{\vTheta}{{\mtbox{\boldmath{$\Theta$}}}} % fettes \Theta \newcommand{\tinda}{a} % Teilchen-Index 1 \newcommand{\tindb}{b} % Teilchen-Index 2 \newcommand{\abstvec}[1]{{\mathfrak{#1}}} % Fraktur für abstrakte Vektoren\)
BegriffErklärung
Quadratische Gleichung
Quelle: Physikalische Rezepte: Mechanik
Allgemein hat die quadratische Gleichung \begin{equation} x^{2}+px+q=0\label{eq:QuadratischeGleichung} \end{equation} zwei Lösungen der Form \begin{equation} x_{1,2}=-\frac{p}{2}\pm\sqrt{\left(\frac{p}{2}\right)^{2}-q}.\label{eq:LsgQuadratischeGleichung} \end{equation} Ist $\left(\frac{p}{2}\right)^{2}-q<0$, dann erhält man komplexe Lösungen.
Quadrupolmomente
Quelle: Grundkurs Theoretische Physik 3 - Elektrodynamik
$$\begin{aligned} q_{{ij}}=\lim _{{\genfrac{}{}{0pt}{2}{d_{i}\to 0}{p_{j}\to\infty}}}\, d_{i}p_{j}\;,\end{aligned}$$ wobei $d_i$ die i-te Komponente des Abstands und $p_j$ die j-te Komponente der den Quadruopol formenden Dipole ist.
Quadrupolmomente einer Ladungsverteilung
Quelle: Grundkurs Theoretische Physik 3 - Elektrodynamik
$$\begin{aligned} & \; \textbf{Quadrupolmoment:}& \; & \; Q_{{ij}}=\int\mathrm{d}^{3}r^{{\prime}}\varrho(\boldsymbol{r}^{{\prime}})(3x^{{\prime}}_{i}x^{{\prime}}_{j}-r^{{\prime 2}}\delta _{{ij}})\;\end{aligned}$$
Quantenchromodynamik (QCD)
Quelle: Teilchen, Felder, Quanten
Quantenfeldtheorie der starken Wechselwirkung (starke Kernkraft, Kap. 8), Eichtheorie mit acht Gluonen als Eichbosonen.
Quantenelektrodynamik (QED)
Quelle: Teilchen, Felder, Quanten
Quantenfeldtheorie der elektromagnetischen Wechselwirkung (Kap. 5), Eichtheorie mit dem Photon als Eichboson.
Quarkmodell
Quelle: Experimentalphysik 4 - Kern-, Teilchen- und Astrophysik
Im Quarkmodell können alle Hadronen aus insgesamt maximal sechs Quarktypen aufgebaut werden. Mesonen bestehen aus einem Quark und einem Antiquark, Baryonen aus drei Quarks. Die Quarks haben Ladungen von $\pm 1/3$ bzw. $\pm 2/3$ und halbzahligen Spin. Sie sind also Fermionen. Alle Quarks lassen sich, gemeinsam mit den Leptonen, in drei Familien anordnen. Jede Familie enthält zwei Quarks, zwei Leptonen und die jeweiligen Antiteilchen. Außer Masse, elektrischer Ladung, Spin, Isospin, haben die Quarks eine zusätzliche Eigenschaft, die Farbladung genannt wird. Sie ist verantwortlich für die starke Wechselwirkung. Jedes Quark kann mit drei verschiedenen Farbladungen auftreten.
Quotientenkriterium
Quelle: Mathematik zum Mitnehmen
Wenn der Grenzwert $\rho := \lim_{n\rightarrow\infty} \vert \frac{a_{n+1}}{a_n}\vert$ existiert und kleiner als eins ist, so ist die Reihe $\sum_{n=1}^\infty a_n $ absolut konvergent. Ist $\rho$ größer als eins, so divergiert die Reihe. Im Falle $\rho = 1$ kann keine Aussage getroffen werden.